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Essays über Kontrolle, Verantwortung und das, was nach Jahrzehnten der Führung noch kommt. Die Reise ist Anlass, nicht Thema.


Die Dinge vermehren sich. Aufmerksamkeit nicht.
Kenny besitzt zwei Hot-Wheels-Autos. Eines davon ist kaputt. Trotzdem spielt er stundenlang damit. Eines Tages schenkt ihm Rachel Naomi Remen gemeinsam mit ihrem Praxisteam einen Karton mit allen damals erhältlichen Hot Wheels. Ein paar Tage später spielt Kenny nicht mehr. Auf ihre Frage, warum, antwortet er: „Ich weiß nicht, wie ich so viele Autos lieben soll, Rachel.“ Ich bin dieser Geschichte in Rachel Naomi Remens Buch Aus Liebe zum Leben begegnet. Mit zwei Autos konnte K
Matthias Friedle
25. Juli1 Min. Lesezeit


Alles hat seine Zeit. Auch ein Lebenswerk.
Wir übernachten derzeit auf einer Farm in Namibia. Rund 1.000 Hektar Buschland, etwa 160 Kilometer vom Etosha-Nationalpark entfernt. Von der Terrasse blickt man auf eine Wasserstelle und in die Weite. Die Farm wird in fünfter Generation von einem Ehepaar geführt. Beide sind inzwischen in ihren Siebzigern. Nach dem Einchecken sitzen wir noch eine Weile zusammen. Sie erzählen uns von der Farm. Und davon, dass sie verkaufen möchten. Eine Million Euro. Gebäude, Fahrzeuge und Auss
Matthias Friedle
11. Juli1 Min. Lesezeit


Wer besitzt hier eigentlich wen?
Wie wäre es, so eine Farm zu besitzen? Der Gedanke kommt automatisch. Wir übernachten derzeit auf Farmen in Namibia – manche über 20.000 Hektar groß, mit Granitmassiven und Tälern, die seit mehr als 130 Millionen Jahren bestehen. Ich bin Schwabe. „Schaffe, schaffe, Häusle baue“ ist für mich keine Volksweisheit, sondern Teil meiner Prägung. Vor einigen Jahren hätte ich vermutlich zuerst nach dem Kaufpreis gefragt. Heute frage ich mich zuerst, wie oft ich überhaupt hier wäre. D
Matthias Friedle
2. Juli1 Min. Lesezeit


Was zeichnet ein erfolgreiches Leben wirklich aus?
Was zeichnet ein erfolgreiches Leben wirklich aus? Es gibt Momente, die unscheinbar wirken – und trotzdem etwas anstoßen. Das Kind erzählt beim Abendessen begeistert von seinem Tag. Man nickt, fragt nach – und merkt gleichzeitig, dass man gedanklich noch in der Besprechung vom Nachmittag steckt. Der Partner oder die Partnerin berichtet von etwas Wichtigem, und während des Gesprächs wandert der Blick bereits zur nächsten Nachricht auf dem Smartphone. Ein langjähriger Freund me
Matthias Friedle
13. Juni2 Min. Lesezeit
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